Zurück ins Büro | Neue Konzepte für die Zukunft
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Zurück ins Büro | Neue Konzepte für die Zukunft

Zurück ins Büro – neue Konzepte für die Zukunft?
Welche positiven Erfahrungen der letzten Monate schätzen Sie nun als Qualität, die Sie in Zukunft nicht mehr missen möchten?
Was hat sich an Ihrer Wahrnehmung der Bürowelt geändert, was fehlt Ihnen zuhause, was sollte sich im Büro geändert haben, gerade wenn nach der Pandemie wieder Normalität eintritt? Gibt es ein „Neues Normal“?

Diese bewußt offen formulierte Frage hatten wir im September an Sie gerichtet, um an unser Kamingespräch „Arbeitsumgebungen nach Corona“ anzuknüpfen. Denn die Covid-19-Pandemie hat die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt: Die räumlichen Konzepte und die Art wie wir seitdem kommunizieren stehen nun stärker auf dem Prüfstand denn je.

Homeoffice wurde ein großes Thema, aber wie attraktiv ist es wirklich? Es war für diejenigen, die überhaupt die Chance hatten ins „Home-Office“ zu gehen, sicherlich eine Zäsur, die noch lange nachwirken wird. Wobei die Zäsur auch darin besteht, über die eigene Entscheidung „Home-Office oder Büro“ womöglich keine Wahlfreiheit zu haben.

Vielen Dank für die spannenden Einsendungen!

Als Resümee können wir folgendes zusammenfassen: Die Covid-19-Pandemie mag sich zwar einerseits für Viele als eine reale Bedrohung der Existenz dargestellt haben, andererseits hat sie auch ein hohes Maß an Pragmatismus und Flexibilität freigesetzt – wenn auch aus Mangel an möglichen Alternativen.

Strukturen und Prozesse mussten schnellstmöglich neu aufgestellt werden. In erster Linie ging es um die Erfahrung, die Viele machen mussten: das Arbeiten auf Distanz und ohne physischen Kontakt mit dem Team, oder kurz: das Homeoffice.

Remote arbeiten war für einige schon vor der Krise eine Option – hier waren die Voraussetzungen für ein schnelles Umstellen also bereits mehr oder weniger gegeben.
Aber auch für diejenigen, die damit Neuland betreten mussten: Die Infrastruktur wie etwa für digitales Konferieren oder den Zugang auf den Firmen-Server per VPN-Verbindung war vergleichsweise einfach eingerichtet.

Andererseits ergaben sich aber eine Reihe neuer Herausforderungen im Homeoffice – angefangen bei der Einhaltung der DSGVO Richtlinien bei der digitalen Versorgung zu Hause bis hin zur fehlenden ergonomischen Ausstattung für gesunde Arbeitsbedingungen – Stichwort: Bürostuhl oder großer Bildschirm. Im Laufe der Monate bestätigte sich recht bald: Das Homeoffice funktioniert – für einige mehr, für andere weniger – aber es kann und soll das Arbeiten im Büro nicht dauerhaft und komplett ersetzen.

Was im Homeoffice fehlt: Der Raum für den spontanen Austausch und informelle Gespräche mit den KollegInnen.

Schauen wir nun also in die Zukunft: Wir wollten wissen, welche Erfahrungen einen Beitrag zur Gestaltung für die Büros von morgen leisten können.

Wir konnten feststellen, dass viele Erfahrungsberichte sich unter einer übergeordneten Vorstellung zusammenfassen lassen, die der seit geraumer Zeit kursierende Begriff des „New Normal“ eigentlich eher unausgesprochen impliziert: Das Nebeneinander von „virtuell“ und „real“ – es wird uns in Zukunft weiterhin begleiten. Und das gemeinsam genutzte Büro wird dann voraussichtlich stärker die Rolle eines Ortes der Kommunikation einnehmen – sei es als Plattform für persönliche Gespräche, Team- und Kundenmeetings und kollaboratives Arbeiten oder im Rahmen der Ideenkreation. Das Büro kann also gerade in Zeiten, in denen mehr Remote gearbeitet wird, ein bedeutender Träger der sozialen Dimensionen werden, die im Homeoffice fehlen, aber einen wichtigen Beitrag zur Zufriedenheit bei der Arbeit leisten.

In Zeiten des vermeintlich Unplanbaren punkten Bürokonzepte, deren Einrichtung sich flexibel an die jeweils gefragten Aktivitäten und Belegungskapazitäten anpassen lässt.

Wenn wir davon ausgehen, dass sich die Arbeit räumlich und zeitlich flexibler einrichten lässt – also die Wahlmöglichkeit zwischen Homeoffice und Büro selbstverständlicher wird – dann könnte das Büro in Zukunft darauf mit flexibel konfigurierbaren Raumkonzepten antworten, Stichwort: aktivitätenbasiertes Arbeiten.

Je nach Tätigkeit und Bedarf lassen sich so räumliche Settings bilden, die nicht nur unterschiedliche Arbeitsformen und Belegungskapazitäten ermöglichen, sondern auch hygienische Aspekte einbeziehen. Dazu gehören nicht zuletzt Lösungen wie mobile Trennscheiben mit Spuckschutz oder Trennwände zur Abschirmung, die in temporären Ausnahmezuständen wie einer Pandemie den Rahmen für ein sicheres und gesundes Arbeiten bilden.

Abschließen möchten wir diese Überlegungen mit dem Zitat aus einem der Beiträge, die uns erreichten – denn wir verstehen es als eine gute Anregung für jedes Bürokonzept von morgen:

„Die Zukunft des Büros bleibt hoffentlich offen und kommunikativ mit mehr Verantwortungsbewusstsein“

Mit Abstand die beste Wahl für die Teamarbeit – wenn das Büro flexibele Setting anbieten kann, die auch in Pandemiezeiten eine sichere Zusammenarbeit ermöglichen.

3x New Workspace Playbook von Dark Horse Innovation
ging an Public Link in Berlin, eine weitere Kommunmikationsagentur  in Hamburg, sowie an eine Kanzlei in Berlin – danke für Ihre Beiträge!

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Titelfoto©TeraVector
Projektfotos©Lydia Hersberger